GD - Online Fachgruppen
Suchen | Feedback | Newsletter | Inhalt
 Druckseite
English
Home
 
 
 
Weitere Links:
 
 
 
 
 
 
 

Fachgruppe Dermatopharmakologie

Mitteilungen 2000

Jahresbericht der Fachgruppe Dermatopharmakologie in der Gesellschaft für Dermopharmazie
Berichtsjahr Juni 1999 bis Mai 2000

Mitglieder: Der Mitgliederbestand der Fachgruppe hat sich um 1 Mitglied aus der Industrie erhöht auf 24. Nach wie vor kommt jedoch der größte Teil der Mitglieder aus dem Bereich der Hochschule. Leider konnte sich bis jetzt kein Mitglied aus dem Bereich der öffentlichen Apotheke finden.

Folgende zwei Aktivitäten der Fachgruppe fanden im letzten Jahr statt:

1.)    Mitveranstaltung des ersten zweitägigen Teils ‚The skin as a biological barrier‘ des ‚Third International Intensive Course and Workshop on Cell Culture and Other Alternative Methods for Drug Delivery Research‘ der Fachrichtung Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie an der Universität des Saarlandes. Der Kurs fand in Saarbrücken vom 23. Februar bis 3. März 2000 statt.

An diesem internationalen Kurs wirkten 44 internationale Sprecher mit und nahmen mehr als 100 Teilnehmer aus ganz Europa aber auch aus Asien, USA und dem Mittleren Osten teil. Ziel dieser Veranstaltung war es, als Diskussionsplattform zwischen den in den einzelnen Gebieten ausgewiesenen Wissenschaftlern, Doktoranden, Angehörigen der Industrie und Behördenvertretern zu dienen. Außerdem war in einem praktischen Laborkurs des Teils ‚The skin as a biological barrier‘ die Möglichkeit gegeben, sich mit den verschiedensten Untersuchungstechniken für dermatologisch angewandte Arzneiformen vertraut zu machen.
Professor Richard Guy  (CH-Genf) hatte es übernommen eine Übersicht und Einführung  über die Haut als Barriere zu geben. Professor Veronique Préat (B-Brüssel) berichtete über den neusten Stand der ‚electro-assisted delivery systems‘. Verschiedene in-vitro Testsysteme wie das Kuheutermodell (Professor Kiezmann, D-Hannover), Modelle mit exzidierter Humanhaut (H. Wagner, D-Saarbrücken) und Hühnerei Choriollantis Membran (Dr. Kunzi-Rapp, D-Ulm) wurden vorgestellt. Die Einsatzmöglichkeiten rekonstruierter Hautäquivalente wurden von Professor M. Fartasch (D-Erlangen), Dr. M. Liebsch (Phototoxizität; D-Berlin) und Dr. C. Wiemann (Korrosivitätstest, D-Ludwigshafen) ausgeführt. Über Liberationsprozesse, in-vivo Methoden, pharmakokinetische Aspekte und pharmakodynamische Aspekte, Mikrodialyse und  regulatorische Anforderungen berichteten Dr. P. Loos (D-Frankfurt), Dr. B. Gabard (CH-Egerkingen), Professor M. Fartasch (D-Erlangen), Dr. C. Leopold (D-Düsseldorf) und Dr. S. Reiter (BfArM, D-Berlin). Im praktischen Laborkurs wurden behandelt: a) Franz-Zellen-Technik, b) ein in Saarbrücken entwickeltes Penetrationsmodell zur Ermittlung von Arzneistoff-Konzentrations-Hauttiefenprofilen, c) Arzneistoffliberation aus Salben in-vitro, d) der Einsatz von konfokaler Laser Scanning Mikroskopie zur Visualisierung von Transportvorgänge in die Haut.

Im 2. Teil dieses Kurses und Workshops wurden weitere Barrieren wie die nasale, Blut-Luft-Barriere (pulmonal), Magen-Darm-Trakt-Barriere, und Blut-Hirn-Barriere, die Möglickeit des Einsatzes der Computersimulation für die Abschätzung von Invasion, epithelialer Permeabilität aber auch für die Entwichklung von Drug Delivery Systemen, verschiedene Visualisierungsmethoden und analytische Methoden und regulatorische Aspekte diskutiert.

Ausführlicher Bericht: mehr...

2.)    Erstellung eines ‚Ausschreibungstextes‘ für die Sammlung dermatopharmakologischer Methoden, die als Grundlage zur Herausgabe eins Kataloges für begutachtete dermatopharmakologische Methoden dienen soll. Dieser Text soll in den nächsten Tagen in der Home-Page der GD eingestellt werden.

Aussichten / weitere Aktivitäten:

Für das kommende Jahr ist geplant, ein virtuelles Diskussionsforum einzurichten, d. h. die Mitglieder der Fachgruppe können Problempunkte und Fragestellung per Internet (E-Mailaustausch zwischen den Mitgliedern der Gruppe) gemeinsam diskutieren. Hiervon erwarten wir, daß die Gruppe an sich aktiver wird und es zu mehr Informationsaustausch und Diskussion kommt.

Dr. Ulrich Schäfer, Mai 2000

   Copyright © 2000 - 2011
Institute for Dermopharmacy GmbH
webmaster@gd-online.de
Impressum
Haftungsausschluss