GD - Online L. Kemeny: Pharmakokologische und klinische Effkete von Palmitoylethanolamin
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Lajos Kemeny
Department of Dermatology and Allergology University of Szeged, Hungary

Pharmakologische und klinische Effekte nach topischer Applikation von Palmitoylethanolamin

N-Palmitoylethanolamin (PEA) und organische Osmolyte sind endogene Komponenten der menschlichen Epidermis und werden im Stratum granulosum aus Phospholipiden gebildet. PEA besitzt potente antioxidative und antiinflammatorische Eigenschaften.

Die endogenen organischen Osmolyte Betain und Sarcosin regeln nicht nur die Hautfeuchtigkeit, sondern haben ebenso gezeigt, dass sie UV-Licht-induzierten oxidativen Stress in den Keratinozyten hemmen können.

Wir untersuchten den Effekt eines PEA und organische Osmolyte enthaltenden Produktes (Physiogel A.I. Creme) auf die Entwicklung von UV-Licht-induziertem Erythem, Thymin-Dimer-Bildung, p53 Tumor-Suppressor-Gen-Aktivierung sowie auf die Expression des interzellulären Adhäsionsmoleküls 1 (ICAM-1) und von Ki67 in gesunder Haut.

Das UV-induzierte Erythem wurde mit einer spektralfluorimetrischen Methode gemessen. Thymin-Dimere, p53, ICAM-1 und Ki67 wurden immunhistochemisch aus Hautbiopsien bestimmt.

Physiogel A.I. Creme inhibierte signifikant die Entwicklung von UV-Licht-induzierten Erythemen sowie die Thymin-Dimer-Bildung in gesunder Haut. Unverändert blieb dagegen die Expression von Ki67, p53 und ICAM-1.

Die vorliegenden Ergebnisse lassen vermuten, dass PEA und organische Osmolyte eine neue Generation von Verbindungen darstellen, die UV-induzierte Hautschäden unterdrücken können.

Prof. Dr. Lajos Kemeny




Fotos: GD Gesellschaft für Dermopharmazie

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